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Wort zum Tag

anstoss N gott  

Samstag, 21. Juli 2018

Gott der HERR machte den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 1. Mose 2,7

Atmen zu können, ist lebensnotwendig. Wenn Einschränkungen das Atmen schwierig werden lassen, wird einem das so richtig bewusst. Wer möchte nicht auch im Alter mit ganzer Kraft eine Bergwanderung machen können!

Lebensatem, von Gott geschenkt, gibt Kraft, ermöglicht das Leben, macht, dass wir, auch mit Einschränkungen, den Lebensweg gehen können. Der Schrei des Neugeborenen bei seinen ersten Atemzügen ist der Eintritt in das Leben auf dieser Welt.


Lebensatem: Er ist nicht nur körperlich zu spüren. Atmen kann ich, wenn ich die offenen Herzen meiner Mitmenschen erfahre, wenn ich spüre, dass eine Beziehung besteht oder entsteht. Atmen kann ich, wenn ich ermutigt werde, wenn ich Wertschätzung und Zuwendung erfahre, wenn ich keine Angst haben muss. Und atmen kann ich, wenn ich das, was mich belastet, in Gottes Hand legen, loslassen kann. Ich denke an Menschen, die in den Trümmern, die der Krieg verursacht, Staub oder gar Giftgas einatmen, ich denke an flüchtende Menschen, denen das Atmen schwerfällt, weil sie sich durch ihr Leben kämpfen müssen. Mein Atem stockt. Und so kann ich nicht anders, als Gott um Lebensatem zu bitten für alle leidenden Menschen.


(bt)

 

 

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