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Wort zum Tag

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Freitag, 14. Juni 2019
Abrahams Knecht schwieg still, bis er erkannt hätte, ob der HERR zu seiner Reise Gnade gegeben hätte oder nicht. 1. Mose 24,21

Abrahams Knecht wurde geschickt, um eine Braut für Isaak zu finden. Das Zeichen für die richtige Wahl sei, dass die Frau ihm vom Brunnen zu trinken gebe und all seine Kamele mit Wasser versorge. Eigentlich eher eine Zumutung, mindestens aus heutiger Sicht. Während sich die Frau abmüht, schweigt der Knecht und hält Ausschau nach der Gnade Gottes.
Gnade ist eine Entscheidung, sich Unzumutbares zuzumuten. Wenn sie vor Recht ergeht, hat Rechthaberei keinen Sinn mehr. Intuition, Vertrauen, Zuversicht sind ihr eigen. Sie schaut nach vorne und nicht zurück. Wenn wir uns an ihr ausrichten, auch uns selbst gnädig sind, geben wir der Liebe Raum.
Gnade und Liebe sind unverdient, nicht verhandelbar, mehr das Resultat einer Haltung als einer Begründung. Dies wusste sicher auch schon Abrahams Knecht.

(bt)


 

 

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