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Wort zum Tag

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Mittwoch, 21. August 2019
Ich will des HERRN Zorn ertragen, denn ich habe wider ihn gesündigt. Micha, 7,9

Das Gebet des Propheten, aus welchem unser Vers entnommen ist, spricht von Jerusalem. Die Stadt Gottes ist an ein Ende gekommen, die Menschen wurden allein gelassen.
Menschen haben versagt, die Stadt ist verfallen. Dieser Stadt sagt Micha eine Zukunft zu, denn das Zerfallen ist nicht das Letzte! Das Gebet, oder das Schreien, geht weiter: « Er wird mich hinausführen an das Licht, ich werde seine Gerechtigkeit sehen.» Diese Worte legt der Prophet Jerusalem in den Mund und fragt etwas weiter gegen den Schluss des Buches:
«Wer wäre ein Gott, wie du? Nicht für immer hält er fest an seinem Zorn, denn er hat Gefallen an der Gnade.» (Vers 18) Gilt das auch für uns heute? Hat dies auch Bestand angesichts der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen unserer Erde, angesichts der Kriege? Was ist mit all dem Machthunger, der Vereinzelung der Menschen? Es braucht Menschen, die ihre Stimme erheben wie der Prophet damals. Und es braucht uns, die wir festhalten daran, dass der Gott des Lebens einer oder eine ist, die barmherzig ist und Gefallen hat an der Gnade.
Bitte, Gott, wende dich uns und deiner Welt zu und stärke
unseren Glauben.

 
 

(bt)

 

 


 

 

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