Skip to content
Narrow screen resolution Wide screen resolution Auto adjust screen size Increase font size Decrease font size Default font size

Evangelische Pfarrgemeinde Judenburg - Kirche mit Online-Gottesdienst

Orientierungstexte zur Bibellese


06.02.2012 – 1. Korinther 10, 14-22

Wes Brot ich ess ...

Wer mit andern gemeinsam isst, hat Gemeinschaft mit ihnen. Darum bringen wir mit der Feier des Abendmahls die Verbundenheit untereinander und mit unserem Gastgeber Jesus zum Ausdruck. Die Feier des Abendmahls bringt die Teilnehmer in Beziehung mit Gott. Hier sieht Paulus auch das Problem mit den kultischen Mahlzeiten der Götzen. Sie bringen die Teilnehmer in Kontakt mit Dämonen. Das ist die eigentlich finstere Macht hinter dem Götzendienst. Die Götzen selbst sind tot. Aber die Dämonen sind eine reale Macht. Und wie im Herrnmahl durch den einen Laib Brot alle zu einem Organismus werden, so entsteht auch beim Götzenopfermahl eine Gemeinschaft. Zwar haben die Dämonen letztlich keine Macht über die Gläubigen, aber diese fordern durch die Teilnahme am Götzenopferkult Gott selber heraus. Warum sollten wir mit Dämonen zusammen sein wollen, wenn wir doch Jesus gehören? Auch hier gilt (freilich in einem neuen Sinn): „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ Darum warnt Paulus nicht vor der Gefahr, die von den Dämonen ausgehen könnte, sondern davor, Gott zu provozieren.

Es mag Dinge geben, die für sich genommen für uns ungefährlich sind, sich aber mit einem Leben in der Nachfolge von Jesus nicht vertragen. Wir sind doch auch verständige Leute (15) und können beurteilen, wie wir Jesus am besten ehren. Oder gibt es in Ihrem Leben etwas, womit Sie Gott herausfordern?

07.02.2012 – 1. Korinther 10,23-11,1

Welch eine Freiheit!

Hier fasst Paulus die Kapitel 8–10 noch einmal zusammen. „Alles ist erlaubt“, so sagten manche Korinther. Und Paulus bestätigt das! Welch eine Freiheit wir doch genießen! Aber frei ist nicht, wer ungebunden ist. Frei ist, wer auch Nein sagen kann. Zur Freiheit gehört die Möglichkeit zum Verzicht. Wer nicht verzichten kann, der zeigt damit nur, dass er gebunden ist.

Die Freiheit der Christen ist in zweierlei Hinsicht begrenzt. Zum einen von der Liebe zu den Geschwistern und zum andern von dem, was Gott ehrt bzw. verunehrt. Wer die Freiheit des Evangeliums atmet, kann freiwillig auf das verzichten, was seinen Geschwistern zum Fallstrick zu werden droht. Er kann auf das verzichten, was für Außenstehende ein schlechtes Zeugnis wäre und die Gemeinde in einem schlechten Licht erscheinen ließe. Und er kann darauf verzichten, sich selbst in allem verwirklichen zu wollen.

Wer sich – aus welchen Gründen auch immer – diese Freiheit versagt, der soll sich aber nicht zum Richter über die andern aufschwingen. Die eigene begrenzte Sicht kann nicht der Maßstab für alle andern sein. Dieser Maßstab ist allein das Wort Gottes.

Wenn wir Gemeinde so leben, wenn wir alle Rücksicht aufeinander nehmen und nicht den eigenen Vorteil suchen, dann sollte doch alles gut funktionieren.

Worin möchten Sie sich heute Jesus zum Vorbild nehmen?

08.02.2012 – 1. Korinther 11,2-16

Kleiderordnung?

Haben Sie schon einmal ein Telefongespräch mit angehört, ohne zu erfassen, worum es ging, weil sie nur die eine Hälfte hörten? Vielleicht liegt es daran, dass ein renommierter Professor für Neues Testament schrieb, er sei sich nicht sicher, ob er verstehe, worum es hier geht. Vielleicht zitiert Paulus Argumente der Korinther und geht darauf ein, was aber mangels Satzzeichen im griechischen Text nicht eindeutig ist.

Jedenfalls dreht es sich um Äußerlichkeiten. Haartracht und Kleidungssitten haben sich nicht nur über die Jahrhunderte geändert, sondern sind global betrachtet auch kulturell völlig unterschiedlich. Kann es für Christen aller Nationen eine verbindliche Richtlinie geben?

Aber etwas, was Paulus offensichtlich am Herzen liegt, ist heute brandaktuell. Wir leben im Zeitalter der Gender-Ideologie, in der die von Gott geschaffenen biologischen Geschlechter zugunsten vieler sozialer Geschlechterrollen geleugnet werden. Dem hält Paulus entgegen: Es gibt Männer und Frauen, und die sollen auch als solche unterscheidbar sein! Doch sind sie völlig gleichwertig (11-12).

So ist es selbstverständlich gewesen, dass Frauen in der Gemeinde öffentlich beteten und prophezeiten, also Gottes Wort in konkrete Situationen hineinsprachen (5).

Zu Vers 10: Mit „Macht“ muss kein Schleier gemeint sein. Dasselbe griechische Wort wird oft mit „Vollmacht“ übersetzt (z. B. Mk 1,22).

09.02.2012 – 1. Korinther 11,17-22

Trennungsmahl

In Korinth klafften Anspruch und Wirklichkeit des Gemeindelebens auseinander. Es waren sicher die wohlhabenden Gemeindeglieder, in deren großen Häusern sich die Gemeinde treffen konnte. Ihr Verhalten bei den gemeinsamen Mahlzeiten strich die sozialen Unterschiede jedoch heraus, anstatt sie auszugleichen. Denn das, was wir heute Abendmahl, Herrenmahl oder Eucharistie nennen, war noch eingebettet in ein normales Abendessen. Da schmausten und tranken die einen schon munter los, und wenn die Armen, vermutlich die Sklaven, nach ihrer Tagesarbeit dazustießen, war nichts mehr übrig. Was ein Gemeinschaftsmahl sein sollte, wurde zum Trennungsmahl.

Paulus fordert nicht die Übernahme des Jerusalemer Gemeindemodells (Apg 2,44-46), aber er übt harsche Kritik an der mangelnden Feinfühligkeit. Die christlichen Gemeinden sollten eigentlich Orte sein, in denen die gesellschaftlichen und ethnischen Trennungen aufgehoben sind (Gal 3,26-28; Kol 3,11). Das Erkennungsmerkmal für Jünger, die Liebe untereinander, sollte gelten (Joh 13,35).

Manche Ausleger verstehen Vers 19 ironisch, denn der Brief ist ja auch ein Plädoyer gegen die Spaltungen (1,11-13). Abgrenzende Gruppenbildungen sind offenbar sowohl aus Lehr- als auch aus Verhaltensgründen möglich.

Wie gehen Sie persönlich und in Ihrer Gemeinde mit Kritik um? Welche Kritik sind Sie bereit anzunehmen und welche nicht?

-erf-


23.12.2012 – Jesaja 51, 9-16
Gott, wo bist du?
Das ist die Frage, die das Volk Israel in der Babylonischen Gefangenschaft umtreibt. Nachdem es über lange Zeit Gottes Willen ignoriert hatte und dadurch ins Verderben lief, fängt es jetzt wieder an, Gott anzurufen. Israel will Gott „aufwecken“. Er hatte sich anscheinend als Reaktion auf Israels Ungehorsam zurückgezogen. Der Arm des +HERRN ist ein Bild für die Stärke Gottes (vgl. Ps 89,11). Er zerschlägt die starken feindlichen Mächte wie den Drachen Rahab aus der babylonischen Mythenwelt und bändigt die Meere (2. Mose 14). Er wird sein Volk ans Ziel bringen (11).
Gott hätte allen Grund, es zu verlassen, doch er antwortet ganz anders (12-16). Wie ein guter Vater will er sein geliebtes Volk zu allererst trösten. Gott ist da, das ist das Entscheidende. Menschenfurcht ist völlig unangebracht. Gott malt neu vor Augen, wer er ist, was er für sein Volk getan hat und tun wird.

„In unserem Land haben so viele Menschen vergessen, dass sie Gott vergessen haben“ (A. Noack). Einzig zu Weihnachten scheinen viele offen für Gott zu sein, wollen in die Kirche gehen, ein Krippenspiel sehen. Beten wir darum, dass in den nächsten Tagen viele Menschen die Einladung von Jesus hören und sich ihm öffnen.

„Wie können wir erwarten, dass Gott uns segnet und schützt, wenn wir doch von ihm verlangen, dass er uns gefälligst in Ruhe lassen soll?“
Anne Graham
24.12.2012 – Jesaja 52,7-12
„Lasst euch versöhnen mit Gott!“
Gott kommt zuerst durch seine Boten. Er lässt seinem Volk sagen, dass er kommen wird. Die Zeit der Gefangenschaft ist zu Ende. Diese gute Nachricht breitet sich aus. Die Wächter, die Verantwortlichen des Volkes, hören sie, freuen sich darüber und sagen sie weiter.
Auch wenn es äußerlich noch kaum zu erkennen ist (9): Die Zeit des Friedens und der Erlösung hat begonnen. Gott kommt und nimmt sich seines Volkes an. Die anderen Völker sollen daran erkennen, dass er der Herr ist.

Die erneuerte Gemeinschaft mit Gott hat Konsequenzen: Die Lebenspraxis muss sich ändern (11). Ein Leben nach dem Willen Gottes und die Reinigung von aller Sünde ist jetzt angesagt. Die Reise von Babylon nach Zion soll keine hastige Flucht werden wie einst aus Ägypten (2. Mose 12,11), sondern eine feierliche Prozession, mit der Gott geehrt wird. Das Volk Israel kehrt zurück in das verheißene Land und Gott kehrt zurück zu seinem Volk.

Aber Gottes Rettungshandeln geht noch viel weiter (10): Er wird in diesem Volk in Jesus Mensch – damit alle Menschen zu ihm zurückkehren und mit ihm leben können. Auch dieses Kommen ist zunächst unscheinbar. Doch Jesus hat seine Gemeinde ausgesandt in alle Welt. Seine Botschaft läuft rings um den Erdball und durch die Zeiten: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“

Egal, ob es uns heute gut geht oder wir vielleicht nur die Trümmer unseres Lebens und unserer Welt sehen: Christus, der Retter, ist da!
25.12.2011 – Lukas 1, 46-55
Ja zu Gottes Plan
Maria hat es nicht einfach – noch nicht verheiratet und trotzdem schwanger. Doch sie tut das Beste, was man tun kann: Sie lobt Gott. „Magnificat“ wird ihr Gebet auch genannt nach dem ersten Wort der lateinischen Übersetzung: magnificare (erheben, verherrlichen). Für Maria heißt das: Ich sage Ja zum Plan Gottes für mein Leben. Er macht es gut mit mir und meinem Kind. Er ist größer als alle Zweifel und Sorgen.

Maria ist eine junge Frau, die in ihrer Bibel (Altes Testament) zu Hause ist. Sie kennt die Geschichte ihres Volkes, darunter auch die von Hanna (1. Sam 2,1-10), und sie kennt die Psalmen (50; Ps 103,13.17). Deshalb weiß sie: Was Gott verspricht, das hält er. Er hat sie, die unbekannte und im Vergleich zu den Mächtigen ihrer Zeit unbedeutende Frau auserwählt und wert geachtet. Gott ist ihr und unser Heiland, der uns rettet aus Sünde und Finsternis. Seine Barmherzigkeit sucht jeden Menschen und gilt allen, die ihm vertrauen (2,14).
Gott ist der Herr der Geschichte (51-52) und größer als alle Mächtigen dieser Welt. Den Hunger nach Leben kann nur er stillen (53). Wer alles hat und von Gott nichts wissen will, der geht am Ende leer aus (Lk 12,20). Seinen Bund mit Israel kündigt er nicht auf, sondern steht zu seinen Verheißungen und erfüllt sie auf wunderbare Weise (54-55).

„Dank und Lobgesang ist unser Ziel, wie wir überhaupt geschaffen sind zum gemeinsamen Lobe Gottes.“
Friedrich von Bodelschwingh

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

News

.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


.
Gottesdienst vom 05.02 im Videoarchiv verfügbar.


Neues auf unserer Facebookseite


.
Gottesdienst verpasst? Hier gehts zur

Videoübersicht


.
Besuchen Sie uns auch auf

Facebook


Anmeldung



Wer ist online

Wir haben 5 Gäste online

Besucherzähler

19746
TodayToday71
YesterdayYesterday79
This WeekThis Week71
This MonthThis Month373
All DaysAll Days19746